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mp3 ist ein verlustbehaftetes Kompressionsfomat
• Die mp3-Dateien enthalten nicht mehr alle Informationen der CD.
• mp3-Dateien können bis zum Faktor 1/100 der ursprünglichen Dateigröße der CD komprimiert werden
• 1 CD im originalen Format = 750 MB, 1 CD im mp3-Format bei 128 kbps = 6 MB
• bei mp3-Dateien bestimmen die kbps (kilo bits per second) die Klangqualität: je mehr kbps, desto besser die Klangqualität
• Das mp3-Format wurde 1982 am Fraunhofer Institut in Erlangen entwickelt und ist heute der de-facto Standard für portable Musikplayer, daher der Name MP3-Player.
FLAC ist ein verlustfreies Kompressionsformat
• Die FLAC-Dateien enthalten alle Informationen der CD, sie sind nur platzparender gespeichert - wie .zip Dateien
• FLAC-Dateien sind in der Regel halb so groß wie die ursprünglichen CD-Daten
• 1 CD im originalen Format = 750 MB, 1 CD im FLAC-Format = 350 MB
• Da die Ursprungsinformationen wieder vollständig aus FLAC-Dateien gewonnen werden können, gibt es keine klanglichen Unterschiede!
• Das FLAC-Dateien wurde 2001 erstmals veröffentlicht und 2002 gab es das erste Gerät mit FLAC Unterstützung. Daher ist FLAC rund 20 Jahre hinter der Verbreitung von mp3 interher, holt aber zunehmend auf. Es ist zu erwarten, daß FLAC zum de-facto Standard für HiFi-Musikplayer wird und mp3 hier ergänzt, nie ablöst.
WAV ist ein verlustfreies unkomprimiertes Format
• Die WAV-Dateien enthalten den Datenstrom der CD im Original und ohne jede Komprimierung.
• Daher sind WAV-Dateien immer so groß wie die zugrundeliegende CD, also 750 MB.
• Aufgrund der klangerhaltenden Eigenschaften des FLAC-Formats gibt es heute nur wenig Gründe, im WAV-Format zu speichern.
WMA ist ein verlustbehaftetes Kompressionsfomat
Das Microsoft-Format liefert bei zwei Dritteln der Bit-Rate
dieselbe Qualität wie mp3. Es versieht die Dateien mit einem
Kopierschutz, so dass sie sich nur auf einem PC abspielen lassen
(0,7 bis 1 MB/Min. für CD-Qualität bei 96 bis 128 KBit/s).
WMA wird meist mit DRM (Digital Rights Management) zum Schutz gegen
Raubkopien gekoppelt.
WMA-Lossless ist ein verlustfreies Kompressionsformat
Um auch die Lossless-Fans der Audio-Gemeinde mit einem Microsoft-
Format zu bedienen, brachten die Windows-Macher mit WMA-Lossless
einen eigenen verlustfreien Audiocodec auf den Markt.
Die Daten werden, ähnlich einer ZIP-Datei, so enkodiert, das sie
später eins zu eins wiederhergestellt werden können.
Somit ist man in der Lage seine Musik gleichzeitig platzsparend zu
speichern (WMA Lossless-Dateien benötigen nur cirka die Hälfte des
Speicherplatzes ihrer Originaldatei) und kann trotzdem jederzeit
eine Originalkopie der Musikstücke brennen.
AAC
AAC ist die Abkürzung für Advanced Audio Coding. AAC ermöglicht
verbesserte Soundqualität bei geringerer Bitrate schon ab 128 KBit/
sec und unterstützt ebenfalls DRM, wird von Apple für den iTunes-
Shop verwendet.
Apple-Lossless
Apple-Lossless ist ein proprietäres Format von Apple. Es wird vor
allem in Apples Musikverwaltungssoftware iTunes eingesetzt. Dort
kann man beispielsweise seine Musik-CDs neben einigen
verlustbehafteten Codecs, auch mit AAC-Lossless enkodieren.
Als Stand-Alone-Anwendung gibt es den Codec nicht. Wer Apple-
Lossless-Dateien enkodieren möchte, muss dies mit iTunes tun.
Abspielen lassen sich die erstellten Dateien softwareseitig
ebenfalls nur mit Apple-Programmen. Neben iTunes lassen sich AAC-Lossless-Files auch mit dem Quicktime-Player wiedergeben.
Genau wie bei Formaten wie FLAC oder APE ist auch die Kompression
bei AAC-Lossless verlustfrei. Anders als bei Lossy-Formaten wie mp3
oder OggVorbis werden beim Enkodieren keine Frequenzbereiche
abgeschnitten oder durch Maskierungseffekte herausgefiltert um
Speicherplatz zu sparen.
Die Musikdateien werden, ähnlich der Kompression einer ZIP-Datei,
so enkodiert, das die originalen Audiodaten bitgenau
wiederhergestellt werden können.
Das macht Apple-Lossless interessant für jeden, der seine Musik zum
einen platzsparend auf der Festplatte speichern will (die
Musikstücke "schrumpfen" bei der Enkodierung auf etwa die Hälfte
ihrer Originalgrösse). Zum anderen aber auch jederzeit die
Möglichkeit haben möchte, die originalen CD-Audiodaten eins zu eins
wiederherzustellen.
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